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Travel diary: Fuerteventura

Nachdem ich vor ein paar Jahren auf Gran Canaria einen reinen Hotelurlaub wollte, das heißt von der Liege am Pool, einmal schnell zum Essen, danach kurz ins Meer und dann schließlich zurück auf meine Poolliege wollte ich jetzt, knapp 6 Jahre später das komplette Gegenteil. Möglichst viel von der Insel sehen.

Travel diary 04

Unterkunft 
Unser 4**** Hotel, das H10 Tindaya befand sich am Rande von Costa Calma, ein kleines im süden liegendes Örtchen. Lange nicht so belebt wie die typischen Urlaubsorte. Trotzdem findet man dort alles, was man meiner Meinung nach für einen gelungenen Urlaub braucht.

Sehenswert
Wer denkt auf Fuerteventura gibt es nichts weiter als staubige Einöde, der täuscht sich gewaltig! Als erstes ging es mit unserem Mietwagen weiter in den Süden, direkt in den Nationalpark, wo wir überlegten einen 2h Marsch zum Strand zu machen, haben uns dann doch dagegen entschieden. Also ging es zurück nach Jandia. Für mich persönlich zu viel Tourismus und allgemein von allem etwas zu viel. Aber trotzdem einen wunderschönen, breiten Stand, wo wir in einer Strandbar das leckerste Ananas-Wassereis gegessen haben, was ich hier in Deutschland leider noch gar nicht gesehen habe. Es ging weiter ins Landesinnere. Auch wenn auf Fuerteventura nicht viel wachsen mag, ist die Landschaft trotzdem sehenswert. Wir landeten an der Westküste, in einem kleinen Fischerort namens Ajuy und auch wenn er noch so trostlos mit seinen drei kleinen, verlassenen Restaurants aussah, täuschten wir uns. Dort warteten auf uns die größen Wellen, die ich jeh gesehen habe. (Ok. Es mag wohl nicht so schwer sein. Bis jetzt sah ich nur die Ost – und Nordsee schimpfen.) Riesige Felsen ragten in den Atlantik, an denen sich die meterhohen Wellen brachen. Und wenn man etwas nach rechts geht findet man die eine oder andere Höhle mit atemberaubendem Blick auf das Meer. Da es die Westküste uns angetan hat landeten wir ein bisschen weiter in La Pared. Ebenfalls ein kleiner, süßer aber belebtere Ort als Ajuy. Auch wenn der Weg dorthin sehr hügelig war, und wir uns schon kurzzeitig gefragt haben, ob unser kleiner Golf die Berge überhaupt hochkommt hat der Weg hat sich allemal gelohnt. Also fahrt (oder auch geht) an die Westküste!

Travel Diary 03
Gelernt,
– nie wieder aufgrund des Gewichtes auf meine Spiegelreflexcamera zu verzichten
– dass 2 Tage Halsschmerzen und Husten kein Grund zur schlechten Laune sind, wenn man dabei in der   Sonne liegen, Melone essen und auf den Atlantik schauen kann
– beim nächsten Urlaub vorab das Auto zu mieten und dann auch gleich ab dem Flughafen. Das ersparrt einem so manchen Stress und Nerven, glaubt mir.
– dass drei Tage mit etwas Regen und Wind plötzlich gar nicht mehr so schlimm sind
– immer Sonnencreme zu benutzen! (Ein Wunder das ich das mit 20 Jahren auch mal gelernt habe)
– dass man alle anstrengenden Sachen in der ersten Hälfte des Urlaubs tun sollte, um in der zweiten nur noch zu entspannen.
– dass Birkenstocks Geländetauglich und sehr gute Wanderschuhe sein können
– dass meine Haare die Besten sind. Jeden Tag Sonne und anschließendes Föhnen + Glätten und sie sind kein bisschen kaputt.

Ich wünsche euch noch einen schönen Sonntag!
Eure Anna 🙂

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