Alle Artikel in der Kategorie “Thoughts

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Du musst deinen Mund aufmachen!

„Echt krass, wie sehr du dich verändert hast. Früher warst du immer so schüchtern. Du hast nie etwas gesagt und jetzt…“ Diese Sätze sagte im Winter ein alter Schulkamerad zu mir, mit dem ich zuletzt mit 14 Jahren ein paar Worte gewechselt habe. Ich war immer die Schüchterne, die, die ihren Mund sowieso nie aufbekommen hat, die, die nie jemand bemerkt hat. Das stille Mäuschen. Wie oft musste ich mir diesen Satz „Du musst deinen Mund mal aufbekommen!“, anhören. Aber muss ich das wirklich?

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Wenn alles zu viel wird

In diesem Moment sollte ich eigentlich im Französischunterricht sitzen. In diesem Moment könnte ich aber auch für Mathe lernen, die Wäsche aufhängen, die Wohnung aufräumen, meinen Abwasch machen, den leeren Kühlschrank füllen, meine Tasche packen, ein Referat vorbereiten oder meine Haare föhnen, die mir auch noch nass über die Schultern hängen. Ich sollte eigentlich auch mal wieder schlafen, da vier bis sechs Stunden lange nicht ausreichend sind. Stattdessen sitze ich vor meinem PC, schwänze die Französischstunde und trinke einen Energy, damit ich hoffentlich im Deutschunterricht konzentrationsfähig bin. Ich glaube öfter wie in den vergangenen Monaten habe ich mich nie gefragt: Wie viel stress kann ein Körper mitmachen?

 

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Gedanken der letzten Wochen

Ich sitze gerade am Hauptbahnhof und warte auf meinen Zug. Die Sonne, die jetzt schon den zweiten Tag in Folge scheint, wärmt meine Beine. Naja, sie wärmt zumindest so, wie sie Anfang Februar bei Minusgraden wärmen kann. Mein Zug soll mich zum ersten Mal nach ein paar Wochen in die Heimat bringen. Eigentlich war dieser Besuch erst für Samstag eingeplant. Eigentlich. Dann kam aber eine fette Grippe dazwischen und die Worte: „Wir können dich jederzeit vom Bahnhof abholen. Alleine krank zu Hause sein ist doch doof.“ Kurz überlegt und getan. Ich habe ein paar Klamotten und meinen Laptop in meinen Rucksack geschmissen, bin noch vorher schnell zur Post und jetzt sitze ich hier und bin fast ein bisschen wehmütig. Auch wenn Hamburg es mir nicht immer einfach gemacht hat und dieses Wetter hier noch ein bisschen schlimmer ist, als auf dem Land, weiß ich, dass ich wirklich angekommen bin.

 

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Liebe geht durch den Magen

Man sagt ja immer, das Liebe auf den Magen schlägt. Bis vor ungefähr einem halben Jahr habe ich noch über diesen Satz gelacht. Jetzt, ein paar Monate und ungefähr 12 Kilo leichter, kann ich allem nur zustimmen. Und dazu sage ich nicht nur, das Liebe das Einzige ist, was auf den Magen schlagen kann. Egal was es für Gedanken sind, alles kann in gewisser Hinsicht auf den Magen schlagen. Bei mir war es eine inzwischen verlorene Liebe, Stress und allgemein ein bisschen zu viele Gefühle und Gedanken. Ich hätte selbst auch nie daran gedacht, dass ich einmal sowas schreiben werde.

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Wo liegt eigentlich der Sinn im Leben?

Ja, wo liegt eigentlich der Sinn im Leben? Das ist eine Frage, über die ich wirklich schon oft nachgedacht habe. Ist es, eine Familie zu gründen und ein Haus zu bauen? Ist es die Karriere?  Oder ist es die Freiheit, die komplette Unabhängigkeit? Reisen? Abenteuer erleben? Glück zu spüren? Sich lebendig zu fühlen?

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