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August || 08/12

Der August startete bei mir gleich mit sehr viel Action. Ich zog aus meiner Ein-Zimmer-Wohnung und zog zu meinem Freund in die WG. Es ging für ein paar Tage nach Berlin zum SDP Konzert und für einen Tag aufs Dockville zu RIN. Und auch wenn mir meine Gesundheit in letzter Zeit wieder einen gewaltigen Strich durch viele Rechnungen machte, ließen wir einige Sommerabende mit Bier oder auch ein paar Cocktails ausklingen. Das letzte Schuljahr begann und ich verbrachte viele Vormittage mit lernen und Schulkram erledigen. Außerdem kamen P. und ich unserer Weltreise ein kleines Stückchen näher und realisierten: Nächstes Jahr um diese Zeit werden wir nicht mehr in Hamburg sein.

Gelernt

Man sollte manche Sachen einfach laufen lassen und sich nicht zu viele Gedanken über alles machen. Am Ende macht man sich nur noch mehr stress und unnötig verrückt.
Außerdem bin ich gerade dabei zu lernen, dass nicht immer alles perfekt sein muss und das es außerdem okay ist, wenn Dinge liegen bleiben. Ich bin ein Mensch, der nach Perfektion strebt und immer eine abgearbeitete To-Do Liste braucht. Ich stelle mir normalerweise jeden Tag einen Wecker zwischen 6 und 7 Uhr, um möglichst produktiv sein zu können. Nicht gerade selten endet es damit, dass ich über Tage oder gar Wochen viel zu wenig Schlaf bekomme, 24/7 übermüdet bin und merke, dass mein Körper am Limit ist.

Gedacht

Wie krass ist es bitte, dass wir nur noch weniger als ein Jahr in Deutschland sind? Gefühlt bin ich erst nach Hamburg gezogen und jetzt läuft die Zeit hier schon wieder ab. Gerade bereitet es mir etwas Bauchweh, andererseits würde ich aber auch gerne schon morgen meinen Rucksack nehmen und das Land verlassen.
Und wie krass ist es, dass ich in dem letzten Schuljahr stecke? Ich kann mich noch wie gestern daran erinnern, als ich meinen ersten Schultag hatte, alles so neu und die Abiturklausuren so weit weg waren. Etwas über zwei Jahre später habe ich so viele tolle Menschen kennengelernt, habe eine unfassbar gute Zeit gehabt und bin gleichzeitig nicht nur einmal an meine Grenzen gekommen. Abendgymnasium ist und bleibt aber weiterhin eine exteme Hassliebe.

Gehört

Wieder ziemlich viele Songs von Oasis, weil dies einfach immer geht. Sonst meine alte Playlist vom Herbst 2017 und den neusten Song von RIN.




Ein guter Moment in diesem Monat

Als wir endlich den Umzug fertig bekommen haben und somit unserer Weltreise einen Schritt näher gekommen sind. Eine ganze Woche habe ich zwischen 10 anderen Terminen damit verbracht Umzugskartons zu packen und meine Möbel auseinander zu bauen. Nachdem wir 12 Stunden vorm Umzug kein Auto mehr und ich somit einen Nervenzusammenbruch hatte, hat durch ein Wunder doch alles noch geklappt. Ich habe noch zwei Tage später jeden Muskel in meinem Körper gespürt ABER es war ein so schönes Gefühl, als die ganze Last von meinen Schultern gefallen ist. Im Januar 2018 hieß es für mich: Hamburg – Eppendorf, 4 Monate später: Hamburg – Winterhude und jetzt: Hamburg – St. Georg. Nach 1 1/2 Jahren Hamburg und 3 Umzüge später ist es beruhigend, dass ich jetzt für die nächsten 10 Monate nicht mehr meine vier Wände wechseln werde. Außerdem können P. und ich jetzt offiziell sagen, dass wir zusammenwohnen.

September

Ich habe einen kleinen Klausurenmarathon vor mir und allgemein einen etwas zu vollen Monat, der mir ein bisschen Kopfzerbrechen bereitet. Ich werde ein paar Mal aufs Land pendeln müssen und mich für eine Woche um eine Katze kümmern. Ende September geht es für P. und mich dann endlich für eine Zeit lang nach Kreta.

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