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6 Tipps zum besseren Zeitmanagement

Man kann sagen, dass ich mir den kompletten Juli Zeit genommen habe. Zeit für die Dinge, die ich gerne tue und die nicht so viel mit arbeiten zutun haben. Auch der Juni war ähnlich – obwohl ich dort in jeder freien Minute gearbeitet habe, wo es ging, habe ich den Sommer bisher in vollen zügen genossen ( und will dies auch weiterhin tun). Ich habe jegliche Arbeit und auch den Sport gerne mal von mir weggeschoben. Urlaub, Ostsee, Festivals, Konzerte, Wochenendtrips, Zeit mit Freunden, Wochenenden bei meinen Eltern, ich habe alles mitgenommen und werde es natürlich auch weiterin tun, nur so langsam kann nun aber auch wieder etwas Alltag in mein Leben kommen, bevor es im September ganz ernst wird. Ich gehe seit letzter Woche wieder ein bisschen nebenbei Arbeiten und habe den Sport auch wieder fest in meinen Alltag integriert. Mein Buch will bis September fertig werden und mein Blog möchte auch wieder richtig geführt werden.
Auch wenn es jetzt noch alles recht locker klingt, weiß ich, dass mein Tag spätestens in einem Monat 48 Stunden bräuchte. Und ich denke, dass ich da nicht die Einzige bin.
Mit der Zeit haben sich bei mir ein paar feste Rituale eingeschlichen, womit ich besser meine Woche planen und schließlich alles irgendwie unter einen Hut bekommen kann, die ich nun mit euch Teilen will. Hier sind 6 Tipps zum besseren Zeitmanagement.

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1. Die Woche planen
Bereits Sonntagabend setze ich mich immer an meinen Schreibtisch und plane meine komplette Woche, damit ich mir montags keine Gedanken darüber machen muss, was ich heute und die nächsten Tage zu tun habe. Sowas stresst mich nämlich immer unglaublich. Deshalb trage ich wirklich jede Kleinigkeit von Sport über Blogposts vorbereiten bis hin zu anderen Terminen in meinen Terminplaner ein.

2. Dinge die nicht länger als zehn Minuten dauern sofort machen
Ich habe mal irgendwo gehört, dass man Dinge, die nicht länger als zehn Minuten dauern gleich erledigen soll. Und so mache ich das meistens auch. Das heißt: Geschirrspüler ausräumen, Wäsche zusammenlegen, kurz was Ausdrucken etc. Diese Dinge mache ich immer sofort. Ich kann es überhaupt nicht ab, wenn ich mich irgendwo bequem hinsetzen möchte und weiß, dass ich dies oder das noch machen muss. Deshalb erledige ich solche Dinge immer sofort, dann sind sie weg.

3. Sich selbst ein bisschen unter Druck setzen
Ich habe mit der Zeit rausgefunden, dass ich besser arbeiten kann, wenn ich mir einen Zeitpunkt setzte zu wann ich etwas bestimmtes fertig haben möchte. Anfang dieses Jahres, als ich begonnen habe, mein Buch zu schreiben, habe ich mir gesagt, dass ich es bis Anfang September fertig bekommen möchte und so wie es im Moment aussieht könnte ich es schaffen. Wenn ich mir dieses Ziel nicht gesetzt hätte, dann wäre ich wohl immer noch auf den ersten hundert Seiten.

879254. Zeiträume planen
Sonntags ist bei mir immer Putztag. Wenn ich morgens bei 11 rum vom Sport komme, dann sage ich mir immer, dass ich zu um halb 1 mit putzen und aufräumen fertig sein möchte. Wenn ihr euch so ein Zeitfenster setzt, dass ihr in der und der Zeit dies und das schaffen möchtet und euch zwischendurch von nichts ablenken lasst, dann wundert man sich, wieviel man in einer Stunde schaffen kann.

5. Zeitfallen keine Chance geben
Habt ihr schon einmal darauf geachtet wie viel Zeit man, ohne es zu bemerken vor seinem Handy verbringen kann? Instagram und WhatsApp sind meine größen Zeiträuber. Wie oft ertappe ich mich dabei, dass ich nur einmal ganz schnell etwas auf Instagram gucken möchte, dann aber ganz fix eine halbe Stunde vergangen ist, in der ich schon hätte etwas anderes machen müssen. Wie oft will ich einen Blogpost vorbereiten, fange dann aber mit Sprachnachrichten bei WhatsApp an, wo jede einzelne am Ende über drei Minuten geht und man dann oft über Stunden miteinander über irgendetwas quatscht. Ich habe es mir angewöhnt in der Zeit, wo ich etwas machen möchte bzw. muss, das Handy aus Augenweite zu legen und mir gar keine Chance gebe, zu viel Zeit davor zu verbringen.

6. Dinge unterwegs machen
Mein Fuerteventura Blogpost habe ich zum Beispiel im Flugzeug geschrieben. Im Zug habe ich oft gelernt, wenn eine Arbeit anstand. Jetzt schreibe ich Textstellen, einen Blogpost oder beantworte Kommentare. Wenn ich weiß, dass ich irgendwo viel Zeit habe, dann bringe ich mir oft, wenn die Umstände es zulassen, Arbeit mit. Und ich finde es manchmal so entspannt, von woanders, als von zu Hause aus zu arbeiten.  

27 Kommentare

  1. Super Post, interessantes Thema! 🙂
    Ich versuche auch immer Sachen, die nicht lange dauern, nicht ewig vor mir her zu schieben. Kleinvieh macht eben auch Mist und wenn man "Unnötiges" weg hat, fällt es leichter, sich auf wesentliche Dinge zu konzentrieren.
    WhatsApp und Co. sind wirklich Zeitfallen…ich arbeite immer noch daran, mehr von meinem Handy wegzukommen. Ugh, es fällt mir leider nicht so leicht!
    Die anderen Tipps finde ich super hilfreich! Ich habe leider aufgehört meine Wochen zu planen, aber ich muss das unbedingt wieder einführen. Wenn ich etwas liebe, dann Listen schreiben! 😀

    liebste Grüße, Nina ♥ http://www.captivatingplace.blogspot.de

  2. Tolle Ideen hast du da zusammen getragen. Ich versuche mal die ein oder andere umzusetzen 🙂
    Besonders Dinge, die nich länger als 10 Minuten dauern sofort zu machen.. das sollte ich mir mal zu Herzen nehmen 🙂
    Deine Sonnenbrille ist ja wohl mega cool <3
    Bei uns ists leider nicht so sommerlich! Es regnet oft und die Temperaturen erreichen gerade mal 20-22 Grad :/

    Liebste Grüße,
    Sarah von http://www.vintage-diary.com

  3. Sehr gute Tipps, ich bin übrigens echt gespannt auf dein Buch, wo wird es das denn dann zu kaufen geben?:)
    Dinge gleich zu erledigen, die weniger als 10 Minuten dauern, habe ich mir auch angewöhnt und Nummer 4 beherzige ich mittlerweile auch recht gut. Ich stelle mir fürs Aufräumen dann oft einen Timer für eine bestimmte Zeitspanne, in der ich dann so viel wie möglich versuche zu schaffen und das Handy auf Flugmodus schalte;)
    Liebe Grüße!
    https://soulstories-amandalea.blogspot.de

  4. Danke dir!
    Oh mein Buch das werde zu einer Agentur schicken und hoffe, dass es dort angenommen wird. Und wenn es dort durchgekommen ist, dann wird man es kaufen können. Haha vor mir steht noch ein langer Weg.

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