Archiv des Monats “August 2017

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Ich bin glücklich, aber das war nicht immer so

Ich habe einen sehr merkwürdigen Humor. Ich liebe Musik, die kaum jemand kennt und feiere meine eigenen Playlists härter als jede Party. Manchmal bin ich auch ein Geheimagent und arbeite beim FBI. Mein Herz schlägt für Berlin. Zu jeder Situation kommt mir ein passender Songtext in den Kopf. Wenn ich Serien schaue, dann so intensiv, dass ich mich schon mal mit dem 15. Jahrhundert auseinandersetze und hinterher auswendig kann, welcher König von wann bis wann gelebt und regiert hat. Mir ist es völlig egal, wenn mich die Leute anstarren wenn ich Birkenstocks mit Socken trage. Ich singe schräg zu Liedern mit und rede mit meinem Auto, als wäre es ein Mensch. Allgemein rede ich sehr viel und die Häfte davon ist wirres Zeug. Manchmal denke ich, dass ich zu viel Fantasie habe und an manchen Tagen bin ich sehr kreativ. Ich denke mir die komischsten Situationen aus, die nie passieren werden und lache mich monatelang darüber kaputt. Allgemein lache ich sehr viel. Das war aber lange nicht immer so.

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Wie es mit meinem Blog weitergeht // Was sich ändern wird

Dieser Sommer ist ein bisschen wie aus meiner Schulzeit. Zwar verregneter als damals, aber mindestens genauso schön. Die letzten Wochen, besser gesagt, die letzten Monate waren wunderbar! Ein bisschen, wie nie endende Sommerferien. Es ist kein Geheimnis mehr, dass ich meinen gelernten Job gekündigt habe und mich die letzten Monate voll und ganz auf meine Projekte gestürzt habe. Ich habe meine selbst auferlegten Deadlines gegen alle Erwartungen eingehalten, viel gearbeitet und gleichzeitig so viel Freiheit gehabt, wie seit Jahren nicht mehr.
Einerseits möchte ich nicht, dass dieser Sommer endet. Er ist zu perfekt. Aber jetzt ist mitte August und in sage und schreibe zwei Wochen beginnt für mich ein komplett anderes Leben. Trotzdem freue ich mich auf das, was kommen wird. Eine neue Stadt, neue und hoffentlich auch nette Menschen. Ich werde tatsächlich niemanden kennen. Das hatte ich auch noch nie zuvor. Vor wenigen Jahren wäre es ein Albtraum für mich gewesen. Aber in den letzten Jahren hat sich so viel geändert. Ich habe mich geändert.

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Der Soundtrack meines Sommers I

Manchmal werden Momente erst durch die richtigen Songs zu etwas besonderem und manchmal machen Momente Songs, erst zu etwas besonderem.

Jeder Tag, jeder Moment, jede Situation, jede Jahreszeit, einfach alles hat bei mir seinen eigenen Soundtrack. Ich glaube viele von euch wissen inzwischen, dass ich der totale Musikfreak bin und ich ohne Musik zu nichts zu gebrauchen wäre. Ich kenne nur zwei Menschen, die genauso schlimm sind, wie ich. Einer davon ist mein Papa. Und da ich, wie ich oben schon schrieb, zu jedem Moment den dazugehörigen Song habe, baue ich meinen angekündigten Sommerrückblick anhand von Liedern auf. Hier kommt also der Soundtrack meines Sommers Teil I.

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6 Tipps zum besseren Zeitmanagement

Man kann sagen, dass ich mir den kompletten Juli Zeit genommen habe. Zeit für die Dinge, die ich gerne tue und die nicht so viel mit arbeiten zutun haben. Auch der Juni war ähnlich – obwohl ich dort in jeder freien Minute gearbeitet habe, wo es ging, habe ich den Sommer bisher in vollen zügen genossen ( und will dies auch weiterhin tun). Ich habe jegliche Arbeit und auch den Sport gerne mal von mir weggeschoben. Urlaub, Ostsee, Festivals, Konzerte, Wochenendtrips, Zeit mit Freunden, Wochenenden bei meinen Eltern, ich habe alles mitgenommen und werde es natürlich auch weiterin tun, nur so langsam kann nun aber auch wieder etwas Alltag in mein Leben kommen, bevor es im September ganz ernst wird. Ich gehe seit letzter Woche wieder ein bisschen nebenbei Arbeiten und habe den Sport auch wieder fest in meinen Alltag integriert. Mein Buch will bis September fertig werden und mein Blog möchte auch wieder richtig geführt werden.
Auch wenn es jetzt noch alles recht locker klingt, weiß ich, dass mein Tag spätestens in einem Monat 48 Stunden bräuchte. Und ich denke, dass ich da nicht die Einzige bin.
Mit der Zeit haben sich bei mir ein paar feste Rituale eingeschlichen, womit ich besser meine Woche planen und schließlich alles irgendwie unter einen Hut bekommen kann, die ich nun mit euch Teilen will. Hier sind 6 Tipps zum besseren Zeitmanagement.

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Weshalb ich das Leben liebe

Es ist einer dieser Samstage, wo der Regen schon morgens gegen die Scheibe prasselt. Es ist ende Juli und man müsste denken, dass die Sonne, sowieTemperaturen, weit über zwanzig Grad draußen warten. Heute ziehe ich mir aber lieber eine Strumpfhose unter mein Kleid und anstatt die Birkenstocks nehme ich meine bequemen Sneaker. Der Regen prasselt auf meinen Regenschirm und als ich am Bahnhof angekommen bin ist mein Jute-Beutel durchnässt. Aber es ist okay. Es gibt durchaus schlimmeres. Im Zug scrolle ich durch meine Sommer 2017 Playlist und liebe sie. Kurzzeitig verfluche ich, dass es jedes mal eine halbe Weltreise ist, um zu meiner besten Freundin zu gelangen. Trotzdem liebe ich es, an manchen Tagen Bahn zu fahren. Heute ist einer dieser Tage.

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